Bogenschießen bis zum Abwinken
unter diesem Motto fuhren wir, Cordula, Bernhard, Burkhard, Dirk, Günther, Jörg,
Sascha und ich am Freitag, dem 19.05.2006 morgens frühzeitig
Richtung Waidring. Christian wurde zur Verstärkung der Truppe
sonntags mit HLX nachträglich eingeflogen.
Nach einer problemlosen Anreise, jedenfalls
für die ohne „Navi“, bezogen wir Quartier im Gästehaus Luise.
Martina, die Wirtin, hat uns freundlich empfangen und bestens
versorgt. Die Pension kann man nur empfehlen, denn sie liegt
nur ca. 1 Kilometer vom Waidringer Parcours entfernt. Heiß
auf’s schießen, haben wir uns den auch gleich nachmittags
reingezogen. Der 2. Parcours in Waidring wird erst im Juni
geöffnet.
Für Samstag und Sonntag hatten wir
ein Turnier in Thalgau eingeplant. Einhellige Meinung: Das
war das Beste was wir je geschossen haben. Wunderschöner
Parcours, der die örtlichen Gegebenheiten voll ausnutzte.
Die Tiere waren harmonisch in die Landschaft eingefügt und
oftmals als Gruppen richtig in Szene gesetzt. Unvergesslich
wird sicher die fischende Bärengruppe im reißenden Gebirgsfluss
sein, bei der auch die springenden Lachse nicht fehlten.
Oder eine Gruppe von Steinböcken, oder ein Fisch, der ca.
einen halben Meter unter der Wasseroberfläche zu schießen
war.
Die Ausrichtung und Organisation des Turniers und auch die
Ergebnisse die hier geschossen wurden, ließen uns deutlich
werden, dass man hier in einer höheren Liga spielt.
Thalgau ist ca. 70 km von Waidring entfernt und in knapp
einer Stunde Fahrtzeit, jedenfalls für die ohne „Navi“, locker
zu schaffen.

Ruhpolding
Trotz des ein oder anderen Bierchens und der ein, zwei
kleinen Williams (ne jode Klore, hält de Mann op Johre)
die wir am
Abend vorher abgesaugt hatten, ging es am nächsten morgen
frühzeitig nach Ruhpolding. 
Roman Heigenhauser, der trotz einer Fußverletzung in Thalgau
den 2. Platz (Bowhunter Recurve) belegt hat, hat hier sein
Hobby zum Beruf gemacht. Er betreut hier den 3D Parcours
und betreibt einen Bogenshop. Wir verlebten hier einen schönen Tag
bei schönstem Wetter, in einem tollen Parcours, mit fachkundiger
Beratung und Armbrustschießen, „ever met richtisch Bummteck“.
Der Tag klang, nach dem anschließendem
Grillen, mit interessanten (Jagd-) Geschichten von Roman
am Lagerfeuer aus.
 Einfach nur: Superklasse!
Kössen
Nach der Empfehlung von Roman haben wir uns am Dienstag den
ca. 25 km entfernten Parcours in Kössen vorgenommen, der
ganz neu hergerichtet worden ist. Auch hier ein Parcours
der Superlative! Knackige Entfernungen und die örtlichen
(bergigen) Gegebenheiten voll ausgenutzt. Zwischendurch
gibt’s eine Labstation, bei der man sich gegen Entgelt
Getränke aus einer großen Kiste nehmen kann. Bei uns zuhause
nicht möglich.
Auch diesen
Tag ließen wir bei einem anschließenden Grillen vor herrlichem
Panorama ausklingen.

Kirchberg
Die dritte Etappe unserer Tour war der Parcours der Lakotas.
Viele schöne selbstgemachte Tiere, die nur ein Künstler geschnitzt
haben kann. Der Parcours ist nicht so schwer zu gehen und
war genau das Richtige zum Ausklang. Denn danach ging’s los
– mit dem Abwinken! 6 Tage hintereinander Bogenschießen.
Das hat dann doch fast allen gereicht.
Aber eins ist auch sicher: Das war nicht das letzte Mal!
Wie man auf der Karte sehen kann, gibt es in Österreich noch
viel zu tun!!! 
(Rote Punkte = feststehende 3D Parcoure! Weitere Bilder der Tour sind im Internet
unter www.bogen08.de zu finden.
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